Teil 1


..vom Jahr 1288 bis 1577

Die erste urkundliche Erwähnung der Hengsbach erfolgte bereits am 23. August 1288, wobei der „Knappe Gerhard von Selbach, genannt der Zienende, dem Nonnenkloster der Büßerinnen zu St. Johann bei Siegen seine Güter zu Hengsbach überträgt.“

So steht es in einer heute im Staatsarchiv Münster befindlichen Urkunde, welche zu den ältesten zeitgeschichtlichen Dokumenten des Siegerlandes gehört. Mit dieser Urkunde erfolgt auch gleichzeitig die erste Nennung des Nonnenklosters zu St. Johann bei Siegen sowie auch die Erwähnung des Ortes Neunkirchen, aus dem der als Zeuge am Schluss der Urkunde erwähnte Geistliche stammt.

Im Verlaufe der Jahre änderte sich der Name von von Hengisbach (1288) über Hengstpach (1566) und Hengssbach (1657) zum heutigen Hengsbach.

Aus einer weiteren Urkunde aus dem Jahre 1347 geht hervor, dass die Priorin und der Konvent zu St. Johann von Siegen dem „Dietrich Wolf von Selbach die Hengistbach verpfändet, jedoch ohne das Gut, das der Pastor Johann verkauft.“

In der Folgezeit sind die Überlieferung und Nachrichten über die Nachrichten über die Hengsbach etwas spärlich. Das Hofgut ist dann aber offenbar in gräflich Nassauschen Besitz gelangt. 

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